Schlafstörungen bei Kindern: Wann ist eine Polysomnografie sinnvoll?

Ausgabe: pädiatrische praxis, 2026, Band 104/04, mgo fachverlage GmbH & Co. KG (ISSN 0030-9346)

Zusammenfassung: Schlafstörungen im Kindes- und Jugendalter sind häufig. Zumeist braucht es keine apparative Diagnostik aus der Schlafmedizin. Besteht aber der Verdacht auf eine Narkolepsie, eine Schlafatemstörung oder periodische Beinbewegungen, dann sollte eine Polysomnografie erfolgen. In Abhängigkeit von Fragestellung und Ressourcen kann bei Verdacht auf eine Schlafatemstörung auch eine respiratorische Polygrafie (mit transkutaner CO2-Langzeitmessung) ausreichend sein. Bei Menschen mit Fehlbildungen des Gesichtsschädels, syndromalen Erkrankungen oder neurologischen Grundleiden ist die Anamnese für eine Schlafatemstörung häufig falsch-negativ und die Indikation für eine Polysomnografie sollte großzügig gestellt werden, respektive sollte entsprechend den spezifischen Leitlinien im Rahmen der Vorsorge eine Polysomnografie erfolgen, da Schlafatemstörungen relevant zur Morbidität und Mortalität dieser Population beitragen.

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Autoren: M. L. Giarrana-Kaufmann

Rubrik: Erziehung, Psychiatrie - Psychologie, Nervensystem

Verlag: mgo fachverlage GmbH & Co. KG

Stichworte: Indikation, Polysomnographie, Schlafstörungen

ISSN: 0030-9346

Institut: Schlafmedizin, Universitäts-Kinderspital Eleonorenstiftung Zürich