Für die Behandlung der fortgeschrittenen Glücksspielsucht (Glücksspielstörung nach ICD-11: 6C50) hat sich das Prinzip der Glücksspielabstinenz bewährt. Bei einer beginnenden Glücksspielproblematik (gefährliches Glücksspielen nach ICD-11: QE21) kann eine Reduktion des Glücksspielverhaltens angezeigt sein. Nach einer Behandlung kann die Entscheidung über den Bereich des „weichen“ Glücksspielverhaltens (Spiele mit geringem Geldeinsatz wie z. B. Skat um Centbeträge oder Getränke) dem Betroffenen überlassen werden. Katamnestische Befunde [1] zeigen jedoch, dass der vollständige Verzicht auf Glücksspiele jeglicher Art mit einer besseren Prognose verbunden ist. Onlinedatenbank: med-search
Autoren: J. Petry
Rubrik: Suchterkrankungen
Verlag: mgo fachverlage GmbH & Co. KG
Stichworte: Behandlung, Glücksspiel, Sucht
ISSN: 1869-6597